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Verantwortungsvolle Naturfotografie

von Heiko
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Verantwortungsvolle Naturfotografie Heiko de Boer Nature First Photography

Fotografie und Natur-/Umweltschutz, das passt gut zusammen

Verantwortungsvolle Naturfotografie, was bedeutet das? Ich möchte an dieser Stelle gar nicht den mahnenden Zeigefinger erheben, sondern vielmehr darauf hinweisen, ein paar einfache Regeln zu befolgen, wenn wir zum Fotografieren in der Natur unterwegs sind.

Es gibt ja vielfältig die Meinung “Instagram macht die Natur kaputt!”. Wenn man sich den ein oder anderen beliebten Hot-Spot ansieht und es dort oft heißt, sich anzustellen, um neben diversen anderen Fotografen irgendwann ein “episches Foto” zu schießen, ist das teilweise nachvollziehbar. Man muss sich nur die diversen Accounts auf den Social-Media-Kanälen ansehen und in vielen Stories lässt sich das Ausmaß erkennen.

Ich will das gar nicht kritisieren und solange die Natur dabei nicht zu Schaden kommt, ist das auch völlig in Ordnung. Bilder von den entferntesten Orten sehe ich mir nämlich ebenfalls gern an und durch die Fotografie bekommen wir einen umfassenden Eindruck von unserer Erde, sehen Veränderungen und können damit auf Umstände hinweisen.

 

Verantwortung für die schöne Umgebung, die wir lieben und fotografieren

Bereits in den 1860er Jahren hat die Arbeit des Fotografen Carleton Watkins den Weg für die spätere Gründung des Yosemite-Nationalparks geebnet, und Fotografen wie William Henry Jackson, Ansel Adams, Philip Hyde und viele andere haben maßgeblich zum Schutz der Wildnis, Länder und wild lebenden Tiere beigetragen. Weltweit haben Naturfotografen ähnliche Beiträge geleistet und ein Erbe hinterlassen, das es Fotografen heute ermöglicht, geschützte wilde Orte zu genießen. Darunter natürlich auch Heinz Sielmann und  Bernhard Grzimek, um nur einige Pioniere zu nennen.

 

Nur wer die Natur kennt, wird sie schützen – Heinz Sielmann

 

Naturefirstphotography.org #naturefirst

An dieser Stelle möchte ich darum auf Naturefirstphotography.org aufmerksam machen:

Einige der größten Landschaften und Naturschätze der Erde sind durch vermehrte Besuche und mangelnde Pflege bedroht. Wir wollen diese Orte bewahren, indem wir eine Allianz verantwortungsbewusster Fotografen aufbauen und eine Community von Befürwortern und Partnern aufbauen, um die Verbreitung der sieben Grundprinzipien zu fördern […]. Die sieben Prinzipien der Naturfotografie wurden entwickelt, um sowohl professionelle Fotografen als auch Freizeitfotografen in nachhaltigen Methoden mit minimaler Auswirkung zu unterweisen und anzuleiten, die dazu beitragen, die schönen Orte der Natur zu erhalten.”

 

Die Nature First Prinzipien

  1. Das Erhalten der Natur steht an erster Stelle vor der Fotografie
  2. Informiere dich über den Ort an dem du fotografierst
  3. Denke über die möglichen Auswirkungen deines Handelns vor Ort nach
  4. Sei zurückhaltend damit, die Orte öffentlich zu teilen
  5. Halte dich vor Ort an die Regeln und Vorschriften
  6. Hinterlasse keine Spuren und verlasse den Ort immer besser, als du ihn vorgefunden hast
  7. Unterstütze andere und informiere sie über diese Prinzipien

Ich denke, das sind sehr einfach umzusetzende Verhaltensregeln und diese sollten eigentlich auch jedem bewusst sein.

Aus diesem Grunde unterstütze ich diese Kampagne gern. Es kostet nichts und soll die Verantwortung, die wir der Natur gegenüber haben, wieder zurück ins Gedächtnis holen.

Für weitere Informationen (englisch) gehe einfach auf die Seite Naturefirstphotography.org, trage dich ein und setze ein Zeichen.

 

Nutze #naturefirst in Social Media

 

Nature First Member Heiko de Boer

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